Die 5. Deutsche Meisterschaft der Pferderücker der Interessengemeinschaft Zugpferde e. V. (IGZ) hat am 19. / 20. September 2020 in Erftstadt/NRW stattgefunden. Bei schönstem Wetter trafen sich die besten Holzrücker und Holzrückerinnen Deutschlands am Köttinger See, um aus ihren Reihen den Deutschen Meister zu küren.
Die Veranstaltung musste im Corona-Konzept leider ohne Zuschauer stattfinden.

Oft haben solche Ausnahmezustände auch etwas Positives: Für die IGZ als Initiator und Veranstalter ergaben sich durch die Zusammenarbeit mit „Wald und Holz NRW“ völlig neue Perspektiven. Live-Streaming-Filmsequenzen, während der Veranstaltung in den Sozialen Medien platziert, ermöglichten den interessierten Zuschauern in ganz Deutschland die spannenden Momente im Parcours live mitzuerleben. Kombiniert mit Interviews zu Themen aus der „Wald-“ und „Arbeitspferdewelt“ entstand eine gelungene Mischung aus Information und Wettbewerb. Schauen Sie einmal rein … die Internetlinks finden Sie am Ende des Artikels. Es erwarten Sie herrliche Szenen der verschiedensten Zugpferderassen mit ihren Pferderückern an den Leinen bei der Bewältigung des ausgesprochen anspruchsvollen Holzrückeparcours.

Wir gratulieren allen Starterinnen und Startern zu ihren hervorragenden Leistungen!

Der neue Deutscher Meister im Pferderücken in der Kategorie 1-Spänner ist
Robert Pritzi mit Emil aus Baden-Württemberg.
Den 2. Platz errang Peter Niebauer mit Rosemarie aus Bayern
und auf den 3. Platz kam Dieter Kleiber mit Milo, aus NRW

Deutscher Meister im Pferderücken in der Kategorie 2-Spänner ist
Reinhard Hundsdorfer mit seinem Gespann Chuck und Norris aus Bayern
2. Platz: Matthias Buchmann mit seinem Gespann Wälderprinz und Wigo aus Sachsen-Anhalt
3. Platz: Karsten Güttler mit Gespann Maya und Emma, aus Rheinland-Pfalz/Saarland.

Holzrücken mit Arbeitspferden - ein fast vergessenes, altes Handwerk mit Tradition – ist im Laufe der letzten Jahre in vielen Wäldern Deutschlands wieder angekommen. Als nachhaltigste Form der Holzernte ist der Einsatz von Arbeitspferden im Forst wieder in den Fokus der Waldbesitzer gerückt. Eine Kombination von Pferde- und Maschineneinsatz ist je nach Art der Holzsortimente und Bodenbeschaffenheit ein moderner Ansatz, eine ökologische Lösung zum Erhalt unseres Waldbodens. Das Motto: „Das Pferd im Bestand – die Maschine auf der Gasse“. Die IGZ informierte gemeinsam mit Wald und Holz NRW auf dieser Veranstaltung über Lösungsansätze für sinnvolle, moderne Wege in der Forstwirtschaft, die ökologisch und durchaus auch wirtschaftlich interessant sind.

Unter diesen Adressen gibt es weiterhin die 7 Videos der Live-Streams (à ca. 30 Minuten) des Deutschen Meisterschaftslaufs der Pferderücker zu sehen:
Facebook: https://facebook.com/IGZugpferde
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCsPubYrp5ohr_w8rHDa2dZA
Homepage: www.ig-zugpferde.de

Mit freundlichen Grüßen,
Elmar Stertenbrink
Vorsitzender der Interessengemeinschaft Zugpferde e. V. (IGZ)

Sehr geehrte Damen und Herren, 

aktuell sucht das KWF nach einer neuen Geschäftsführerin , einem neuen Geschäftsführer. 

Damit die bestmögliche Kandidatin bzw. der bestmögliche Kandidat nicht übersehen wird, beachten Sie bitte die beigefügte Stellenausschreibung.

Weitere Stellenausschreibungen für 2 Ressortleiterstellen finden Sie auf der Internetseite des KWF.

Der gesetzliche Mindestlohn steigt am 1. Januar 2020 von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro. Damit wird die Lohnuntergrenze in der zweite Stufe angepasst, wie die Bundesregierung zuvor auf Vorschlag der Mindestlohnkommission beschlossen hat.

Die zuständige Mindestlohn-Kommission hatte 2018 vorgeschlagen, den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in zwei Stufen zu erhöhen. Die Bundesregierung hat in der Folge die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns dem Vorschlag entsprechend beschlossen. Damit ist der Mindestlohn zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde gestiegen. In zweiter Stufe steigt der Mindestlohn zum 1. Januar 2020 weiter auf 9,35 Euro.

 

Gesetzlicher Mindestlohn

01.01.2015 – 31.12.2016

01.01.2017 - 31.12.2018

01.01.2019 - 31.12.2019

01.01.2020 - 31.12.2020

8,50 €

8,84 €

9,19 €

9,35 €

 

Die Mindestlohn-Kommission wird Mitte 2020 eine Empfehlung für die weitere Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab 1.1.2021 aussprechen. Sofern die Bundesregierung dieser Empfehlung zustimmt und per entsprechender Verordnung umsetzt, wird diese Empfehlung dann der neue gesetzliche Mindestlohn ab 2021.

 

Der gesetzliche Mindestlohn gilt weiterhin nicht für:

  • Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

  • Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter – im Rahmen der Berufsausbildung (Hinweis: Im Zuge der Reform des Berufsbildungsgesetzes ist häufig von der Einführung eines "Mindestlohns für Azubis" die Rede. Die korrekte Bezeichnung für dieses Mindestengelt für Auszubildende ist aber "Mindestausbildungsvergütung" und nicht zu verwechseln mit dem gesetzlichen Mindestlohn.

  • Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit.

  • Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet.

  • Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder Aufnahme eines Studiums dient.

  • Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen.

  • ehrenamtlich Tätige.

Wichtiger Hinweis!

Ein Auftraggeber haftet für die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, wenn er einen anderen Unternehmer mit der Erbringung von Werk- oder Dienstleistungen beauftragt. Diese sogenannte Auftraggeberhaftung gilt im Arbeitnehmer-Entsendegesetz bereits seit vielen Jahren. Das Mindestlohngesetz greift auf diese bestehende Regel zurück, da sie sich bewährt hat.

Seit über 30 Jahren werden biologisch schnell abbaubare Hydrauliköle in Forstmaschinen eingesetzt. Gegenwärtig gibt es kaum noch Forstmaschinen, die mit mineralölbasischen Ölen im Wald eingesetzt werden. Bei der Zertifizierung zeichnet sich ab, dass es unterschiedliche Tendenzen gibt, wie die biologische Abbaubarkeit vom jeweiligen Lieferanten erfasst und anerkannt werden soll? Auffällig in der letzten Zeit ist, dass der Forstwirtschaft teilweise Öle angeboten werden, für die die jeweiligen Anbieter die biologische Abbaubarkeit ohne normgerechten Bezug ausloben.

Neben den Ausschreibungsvorgaben durch den Auftraggeber können die Betreiber von Forstmaschinen bei unsachgemäßer Befüllung Ihrer Maschinen mit folgenden Gesetzen in Konflikt geraten:

  • WHG (Wasserhaushaltsgesetz)
  • UHG (Umwelthaftungsgesetz)
  • USchadG (Umweltschadensgesetz).

Im jährlich veröffentlichten Bußgeldkatalog werden auch die Spannweiten der möglichen Bußgelder angegeben.

Der Sinn einer Zertifizierung ist es den Maschinenanwendern und den Auftraggebern gleichermaßen zum sicherst denkbaren Betrieb der Maschinen im Wald zu verhelfen.

Genau genommen müssen biologisch schnell abbaubare Öle, wenn Sie in Forstmaschinen eingesetzt werden (mindestens) der ISO 15380 entsprechen und die biologische Abbaubarkeit gemäß den gültigen OECD-Richtlinien ausweisen. Weiterhin soll es wünschenswert (aber nicht zwingend) bleiben, dass die eingesetzten Produkte ein ECO-Label, wie zum Beispiel Blauer Engel oder EEL haben. So gelabelte Produkte geben dem Anwender (und dem Zertifizierer) die Sicherheit, dass die relevanten Normen eingehalten worden sind und die biologische Abbaubarkeit nach anerkannten Methoden getestet worden ist. Darüber hinaus können weitere Prädikate zu einer positiven Bewertung beitragen. Das sind zuerst CO2-reduzierende Eigenschaften oder weitere dem Umweltschutz und der Wirtschaftlichkeit zugewandte Besonderheiten. Wichtig hierbei ist aber, dass es zu keinem Verständnisfehler kommt, denn die Eigenschaften und Besonderheiten, die gerne als „Kann-Option“ mitgeführt werden, können gegen die „Muss-Vorgaben“ nicht getauscht oder verwechselt werden.

Diese sachdienliche Aufklärung ist auch der Schwerpunkt der Aufklärungskampagne. Daran werden sich die wesentlichen Anbieter biologisch abbaubarer Hydrauliköle, die Firmen PANOLIN, Fuchs und Kajo beteiligen.

Hauptträger dieser Kampagne ist die RAL Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V..

Wie in den vergangenen Jahren, können wir ihnen, in Zusammenarbeit mit der Firma Grube, wieder ein Angebot für die Anschaffung von Helmfunksystemen von Peltor machen.

Bis zum 30.09.2020 bietet Grube die Peltor Systeme LiteCom 446 und LiteCom Plus 446 für RAL Mitglieder zu folgenden vergünstigten Preisen an:

  • Peltor LiteCom 446 Helmbefestigung oder Kopfbügel 378,- € zzgl. MwSt.

  • Peltor LiteCom Plus 446 Helmbefestigung oder Kopfbügel 605,- € zzgl. MwSt.

Diese Sonderpreise werden nur nach Vorlage der gültigen Kostenübernahmebescheinigungen zur Förderung der Aus- und Weiterbildung oder zur Anschaffung von Helmfunk gewährt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der RAL GGWL