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21 -February -2017 - 17:35

Infoveranstaltung Holztransport
"Wir wollen das Gütezeichen Holztransport weiterentwickeln" 

Klaus Wiegand begrüßte am 8. Februar Forstunternehmer, Vertreter verschiedener Landesforstbetriebe und weitere Gästen wie Ralf Gierk, RAL-Auditor für das Gütezeichen Holztransport, im hessischen Alsfeld zu einer umfangreichen Infoveranstaltung. 

 "Wir stehen voll hinter dem RAL-Konzept und wollen das Gütezeichen Holztransport weiterentwickeln", sagte Klaus Wiegand. "Wir sind optimistisch, dass sich auch dieser Bereich positiv entwickeln wird." 

Als erster Referent informierte  Jürgen Baer, Kleenoil-Panolin AG, über Neuerungen im Umweltschadensgesetz und dessen Bedeutung für Forstunternehmer. Im Zusammenhang mit dem Umweltschadensgesetz gilt die Ursachenvermutung, sprich eine Umkehr der Beweislast, erläuterte Baer. In umweltsensiblen Bereichen wie im Wald spielt der Einsatz von schnell abbaubaren Bioölen daher eine große Rolle. Gefahrenabwehrpflicht, Informationspflicht, Sanierungspflicht - hier gibt es viele Aspekte die Unternehmer beachten müssen.

 

100 Prozent Rechtskonformität kaum alleine zu schaffen

Diana Jalen, Referentin und Beraterin für den Bereich Spedition & Logistik ging in ihrem Vortrag auf die wichtigsten Aspekte rund um das Thema rechtskonforme Logistik ein.
- viele Gesetze und Richtlinien wurden aktualisiert und müssen beachtet werden, d.h. dass sich ein Unternehmer beständig auf dem Laufenden halten muss. 

Gerade im Güterverkehr ist die Kontrolldichte relativ hoch. Nach der Kontrollstatistik des Bundesamt für Güterverkehr (Straßenkontrollen 2015) betreffen über 70% Fahrpersonal-Rechtkontrollen. Welche Pflichten habe ich als Halter eines Fahrzeuges, als Verlader oder als Fahrer? Gerade im Bereich der FEV Fahrerlaubnisverordnung gab es gravierende Änderungen.  Schwerverdauliche Kost im Alltagsgeschäft: Sozialvorschriften wie Arbeits-, Lenk und Ruhzeiten, Straßenverkehrsordnung, Halterhaftung Güterkraftverkehrsgesetz, berufsgenossenschaftliche Vorschriften - das Thema ist komplex und unübersichtlich. Ihre Ausführungen ergänzte Jalen daher mit zahlreichen Praxistipps in Checklistenform. 

Zuletzt gab die Referentin noch Einblicke in das Qualitätsmanagement und zum Risikomanagement eines Fuhrunternehmers.

Der Anspruch auf 100 % Rechtskonformität ist kaum zu schaffen, sagte Jalen. Wichtig ist es aber das der Unternehmer den Kontrollbehörden zeigen kann, dass er sich den Risiken bewusst ist und welche Maßnahmen  er bereits durchgeführt bzw. eingeleitet hat. "Die Zertifizierung ist ein wichtiges Instrument, das Sie unterstützt, damit Sie nicht allein an alles denken müssen", so ihr abschließendes Fazit.

 

 


 

5 Jahre Forsttechnik-Schulungen und Forwardertraining für Frauen

Seit 2011 finden auf Initiative von Annegret Wahlers-Dreeke Schulungen für Forsttechnik

interessierte Frauen statt.

 

Auf Einladung von Wahlers-Forsttechnik absolvierten am 3. November wieder neun Frauen

eine Forwarderschulung in Münchehof. Das eintägige Seminar für Einsteigerinnen, 

Fortgeschrittene und Interessierte des Forwarder-Frauen- Cups wurde durch die

Einari Vidgren Foundation finanziell unterstützt.

Was bedeutet Zertifizierung? Wie sieht umweltschonender Maschineneinsatz aus und welche

technischen Möglichkeiten zur Ausrüstung von Forstmaschinen gibt es? 

Spurtiefe, Pendelachse, Zentralverwindung - nach den theoretischen Grundlagen, vermittelt

durch Ausbilder Reinhard Mietschke vom Forstlichen Bildungszentrum der NLF, konnten die

Einsteigerinnen am Nachmittag an mehreren Forwardersi mulatoren praktisch üben,

während die erprobten Fahrerinnen gleich auf den stationären Anlagen trainierten.

 

 

Weitere Termine 2017:

 

23-24.1. Einsteigerkurs Frauen

20-24.2. Fortgeschrittenenkurs

09.3.      Forwarderschulung

10.3.     Motorsägenkurs für Frauen

05.5.     Trainingstag Forwarder-Cup

12.5.     Trainingstag Forwarder-Cup

 


Schwerpunktthema Vergabe - Eckpunkte für den Erfolg

Für eine Vielzahl von Unternehmern in der Forstwirtschaft steht die eigentliche technische Leistungserbringung im Vordergrund!

 

Dies ist sicher sehr verständlich, jedoch nicht ausreichend, um tatsächlich auch Aufträge der

Öffentlichen Verwaltung (Forstverwaltungen) zu bekommen. Den erforderlichen bürokratischen

Aufwand für die Beschäftigung mit den Vergabeunterlagen und einer korrekten

Angebotspreiskalkulation scheuen viele Unternehmer bzw. haben auch keine ausreichende Zeit,

um sich eingehend mit den Vergaberegelwerken und den jeweiligen Vergabeunterlagen zu beschäftigen.

 

Weiterlesen: Schwerpunktthema Vergabe - Eckpunkte für den Erfolg

 


 

   

 

 


 

Neue Zertifizierung für Qualitätsbrennholz & Holzhackschnitzel nach RAL-GZ 451 & RAL-GZ 452

 Gütegemeinschaft Holzbrennstoffe e.V. in Gründung (ehemals Gütegemeinschaft Brennholze e.V.) legt Mindeststandards für die Qualität von Hackschnitzeln und Brennholz (Scheitholz) fest. Sie wird durch die Service GmbH der Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V. betreut.

 

Betriebe, die Holzbrennstoffe erzeugen und/oder damit handeln, können das Gütezeichen erwerben, wenn sie eine dokumentierte Eigenüberwachung nachweisen und die Kriterien der Fremdüberwachung erfüllen. 

Folgende Holzbrennstoffe können geprüft werden:

• RAL-GZ 451 Qualitätsbrennholz

• RAL-GZ 452 Holzhackschnitzel


Weitere Informationen finden Sie hier!

 

Zur Eigenüberwachung und Produktkontrolle von Holzhackschnitzeln oder Brennholz werden Schulungen angeboten (siehe www.ibt-kraemer.de). 

 

Schulung Eigenüberwachung Holzhackschnitzel Schulung Eigenüberwachung Brennholz

 

 


 

 

Mitgliederversammlung  der RAL Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege 

Wer da war, konnte sich umfassend informieren - über vereinsinterne und organisatorische Angelegenheiten, zu den angebotenen Themen verschiedener Referenten und über Produkte der Kooperationspartner ÖkoLube, Breitenbach und Panolin, die begleitend zur Mitgliederversammlung mit einem Ausstellungsstand vor Ort waren. 

Zu diesem umfassenden Programm begrüßte als Vorsitzender Klaus Wiegand Mitglieder und Gäste. Am Nachmittag informierte Prof. Ute Seeling über das neue KWF Merkblatts zur Auftragvergabe, anschließend gab Elmar Seitzinger, FSC Deutschland, einen Überblick über  die neuen Standards seiner Organisation, die Forstunternehmer betreffen. Aktuell bleibt auch das Thema Betriebssicherheitsverordnung, über das Ernst Riedel sprach. Weitere Infos gab es über das Projekt ProSilwa (Prävention für sichere Waldarbeit), zur Präqualifizierung und zur PEFC Chain-of Custody Zertifizierung.

   Transparenz wir immer wichtiger!

 


Die Gütegemeinschaft  schult ihre Mitglieder in Fälltechniken und
Betriebssicherheitsverordnung  -  für RAL Mitglieder kostenlos!

Bei den Audits durch die Prüfinstitute wird in der motormanuellen Holzernte ein hoher Wert auf die sichere Ausformung des Stockes gelegt. Vor allem die Ausformung bzw. das Vorhandensein der Bruchleiste gewährt einen sicheren Fall und ein gezielten Fällvorgang in eine ausgewählte Richtung. Da dies in der Praxis nicht immer so stattfindet bietet die Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege nun Schulungen zum sicheren Fällen von Bäumen an.

  • Gemeinsame Erstellung mit dem Unternehmer der - auf die Örtlichkeit und der eingesetzten Arbeitsverfahren - abgestimmte Gefährdungsbeurteilungen für alle Arbeiten im Forst.(schriftlich)
  • Erstellung von Betriebsanweisungen für Maschinen, Geräte, Arbeitsverfahren und die benutzten Betriebsstoffe.
  • Beratung und Hilfestellung bei der Durchführung der Wiederkehrenden Prüfungen von Betriebsmittel, insbesondere bei den Winden und Krane und sonstigen Forstmaschinen.
  • Unterweisungsunterlagen erstellen, vorbereiten und ggf. unterstützend durchführen (Umfang festlegen)
  • Die erforderlichen Unterlagen und Nachweise  für die Kontrollorgane zusammenzustellen.

Durch:  Ernst Riedel (Hambrücken)

 


 

2017  Gütegemeinschaft